Hallo,
im nächsten oder übernächsten Kapitel will ich NGOs und ihre Webpräsenz untersuchen, auf ihre Partizipation an einer potentiell demokratischen/politischen Netzöffentlichkeit - im Grunde auf ihre web2.0-keit. (web2.0-ness). Zu untersuchen sind die NGOs
Wie genau diese web2.0ness aussehen wird, will ich u.a. im nächsten Artikel genauer beleuchten, momentan arbeite ich an einer Kriterienzusammenstellung - aber ein paar Sachen sind ja offensichtlich:
- web2.0 ist mehr als eine eigene Homepage - sei sie noch so schick.
Methode
Ich suche also nach einer Suchmaschine, deren Suchkriterien ich soweit verfeinern kann, dass ich z.B. für jeweils eine NGO gute Zahlen, rein quantitativ, über ihre Penetration der Netzöffentlichkeit erhalte.
Möglicherweise muss ich die Suche trennen, zum einen will versuchen, Zahlen über Vorkommen in der Blogosphäre zu bekommen, andererseits sind auch Vorkommen in Diensten wie Flickr, YouTube oder Indymedia interessant. Außerdem sollte ich versuchen, mich auf deutsche Suchergebnisse zu beschränken.
Hat jemand eine Idee, wie ich am besten rangehe, eine solche Suche zu definieren ? - es ist ja quasi eine Frage des “Forschungsdesigns”
Oder welche Suchmaschinen sich wofür gut eignen - die auch vernünftige Zahlen ausspucken?
Danke, freue mich über Rückmeldungen
PS: Beim web2.0validator erreicht diese Seite übrigens 13 von 64 möglichen web2.0ness-Punkten.
Auf blogspiel.de, der Sammlung freier Beiträge von Besuchern von www.dradio.de zu allen möglichen Themen habe ich folgenden Beitrag gefunden.
blogspiel.de :: US-Wahlkampf: CNN meets YouTube, Moviepilot.de & Demokratie 2.0 - Sendung 29.07.07
Zumindest aus der Ankündigung wird schon deutlich, wie anders ans
cheinend in den US mit den neuen Möglichkeiten des web2.0 umgegangen wird. So sind ja, aus politikwissenschaftlicher Sicht gerade während des letzten Wahlkampfs die Blogs in all ihrer Wichtigkeit hervorgetreten.
Dieses Mal ist wohl Barack Obama am deutlichsten auf den “web 2.0 Zug” aufgesprungen.
Weiteres:
- Unter dem Schlagwort Politics2.0 hat das Journal Mother Jones hier ein ganzes Dossier zusammengestellt.
- Der aktuelle US-amerikanische Wahlkampf hat seine eigene Plattform im web: Techpresident.org
Mir war bis heute nicht klar, wie viele Community-Seiten es auch in Deutschland gibt, aber hier stehen sie aufgelistet. Da drängt sich mir doch die Frage auf, in wie vielen Communities man eigentlich Mitglied sein kann, bzw. wie sehr man sich in diesen Communities engagieren kann. Ist ja auch ganz schön viel Arbeit immer ein Profil zu machen, oder kann man das heute schon importieren?
Sicherlich nicht neues, laut “taz” befasst sich der Film mit BloggerInnen und PodCasterInnen in Deutschland, den “AkteuerInnen des Umbruchs”.
Die Welt der Medien verändert sich fundamental. Mit der Internetrevolution bahnen sich immer neue Ausdrucksformen und Interaktionsmöglichkeiten ihren Weg in die Gesellschaft. Innerhalb weniger Jahre haben Tools wie Weblogs, Audio- oder Video-Podcasts unsere Art der Kommunikation im Netz grundlegend verändert. Die technische Vereinfachung macht aus Millionen von Medienkonsumenten plötzlich Akteure.
Sonntag, den 12.8., 16:30 Uhr auf 3sat.
Oder zum Streamen in der >>> ZDFmediathek - Blogs & Podcasts - eine Medienrevolution.
Einfach mal so: Ich bin auf der Suche nach einer NGO, der wir guten Gewissen, dass
“Tag” ngo2.0 geben können - vorzugsweise einer Umwelt-NGO.
Kennt Ihr die Umfrage von Squidoo? Hier haben sie nach der “Smartest Org Online” gesucht, anscheinend hat Greenpeace International mit der Oceans-Kampagne gewonnen. Aber lasst mich die Frage nochmal anders formulieren:
Was muss eine NGO haben, tun, um als 2.0 bezeichnet zu werden?
Als erste These möchte ich mal aufstellen, dass es nicht reicht, einfach nur die neuesten Technologien zu verwenden, Videos zu “Tuben”, Bilder zu “flickern” und zu bloggen. Es gibt inzwischen erste kleine Gruppen die sich mit sogenannter Non-Profit-Technology auseinandersetzen, hier wird NGOs geholfen, sich in den neuen technischen Rahmenbedingungen zurecht zu finden. ABER es ist eben nur eine technische Hilfe.
Es geht um mehr als Technik.
Dabei belasse ich es jetzt erstmal, ich eröffne den Raum für einen kleinen Brainstorm, vielleicht gibt es ja ein paar gute Ideen und Beispiele.
In einer nächsten Stufe muss man sich dann sicherlich damit beschäftigen, wie eine Anpassung der NGOs an das web2.0 den Charakter der NGO als solchen verändern wird.
Die Firma “Information Architects Japan” hat eine Karte der angeblich wichtigsten Player im Internet erstellt, und jedem eine persönliche Vorhersage verpasst. Unbedingt sehenswert:
Information Architects Japan » iA Notebook » Web Trend Map 2007 Version 2.0 Track
Meine Frage ist jetzt, wo befinden sich auf dieser Karte NGOs? Noch sind keine drauf, sowieso sind keine “politischen” Player auf der Karte zu finden. Ist das so?
Haben politische Player eine Aussicht auf “success” im Netz? Und wenn sie das bisher nicht haben, sollten sie nicht schleunigst daraufhin arbeiten, um in Zukunft eine ähnlich prägende Rolle spielen zu können, wie sie es bisher (vielleicht) getan haben?
Diese Fragen beschäftigen mich - hoffentlich komme ich mit meiner Diplomarbeit zu NGOs dem Thema noch etwas weiter auf die Spur
Gute Nacht
P.S. Freue mich auf Eure Kommentare!
Tach, ich wollte mal kurz anfangen, Tools zum Bloggen zu sammeln, damit geht es einfacher…. (Dieser Text ist bisher “Privat” - nur für uns zu sehen)
Bookmarks
In der rechten Leiste seht Ihr die aktuellen Links von http://del.icio.us die das tag “diplluene07” haben. Wenn Ihr also bei del.icio.us einen Link unter anderem mit dem tag abspeichert, taucht der auch hier auf.
Irgendwie kann man hier aber gerade keine Bookmarklets verlinken, die haben Angst vor’m Javascript…
Um Links bei del.icio.us abzuspeichern, empfehle ich das dieses Bookmarklet :>> post to del.icio.us, gibt’s >> hier
Nehmt es einfach per drag&drop und packt es in eure Bookmarkleiste, bei jeder interessanten Seite einfach auf den Link klicken - und es wird zu Eurem Account dazugepackt, mit euren tags.
WordPress
Ihr könnt auch sehr gerne das Layout noch verändern, wenn Ihr wollt, es gibt einige zur Ausahl, die Anordnung der einzelnen Blöcke kann man sich selber aussuchen.
Um Links in die “Blogroll”, die Linkliste (klassisch zu thematisch ähnlichen und befreundeten Blogs) rechts hinzu zu fügen, gibt es dieses Bookmarklet: >> Verlinke dies Gibt’s >> hier
Um einen neuen Artikel über irgendwas z.B. eine Seite zu schreiben, bei der Ihr gerade im Netz seid, gibt es dieses Bookmarklet >> Blog das - bei Diplom20 >> Gibt’s hier
Noch was ?
Bestimmt. Egal - jetzt bin ich ja mal gespannt, was wir hier draus machen. Frage: Sollen wir in Unterseiten zur “About”-Seite (kann man ja auch alles ändern) mal uns bzw. unsere Themen vorstellen?
Dieses Video ist wahrscheinlich schon in tausenden von Blogs aufgetaucht, aber trotzdem - es ist einer meiner Lieblingsbeiträge zum neuen Netz.
Welcome to Diplom 2.0!
DAS neue Buzzword, dem sich wohl kaum einer entziehen kann. Auch wir nicht. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir jeweils unsere Diplomarbeiten zum Thema schreiben.
Dieses Blog stellt dabei den ersten praktischen Versuch da, web2.0 zu erfahren und mitzumachen. Mal sehen, was noch so kommt.
flo
ps: Quasi als Startschuss hier nochmal die Definition, die sich Tim O’Reilly eines nachts hat einfallen lassen.
Web 2.0 is the network as platform, spanning all connected devices; Web 2.0 applications are those that make the most of the intrinsic advantages of that platform: delivering software as a continually-updated service that gets better the more people use it, consuming and remixing data from multiple sources, including individual users, while providing their own data and services in a form that allows remixing by others, creating network effects through an “architecture of participation,” and going beyond the page metaphor of Web 1.0 to deliver rich user experiences.
Siehe auch hier